Immobilie

Immobilie – Was genau ist das?

Der Begriff Immobilie kommt vom lateinischen Begriff „im mobilis“ und bedeutet „nicht beweglich / nicht verschiebbare Sache“. Erklärt man den Begriff rein rechtlich, so ist eine Immobilie ein „nicht bewegbares Gut“ bzw. eine „nicht bewegbare Sache“. Das heißt, dass eine Immobilie nicht transportiert werden kann wie ein Auto zum Beispiel.

Eine Immobilie kann sowohl ein Grundstück oder auch ein Gebäude darstellen. Wird nur ein Grundstück mit Immobilie gemeint, spricht man ebenfalls von einer Liegenschaft. Sowohl Grundstück als auch Gebäude müssen im Grundbuchamt eingetragen sein.

Unterbegriffe der Immobilie

Da man den Begriff Immobilie weiter einteilen kann, kann man sie in weitere Gruppierungen einordnen. Hierbei wären die Gewerbeimmobilie, eine Sozialimmobilie, Spezial- bzw. Sonderimmobilien oder Wohnimmobilie zu nennen.

Eine Gewerbeimmobilie wird überwiegend bis ausschließlich für gewerbliche Zwecke genutzt. Eine Sozialimmobilie stellt wie der Name schon sagt eine soziale Einrichtung dar wie zum Beispiel Krankenhäuser oder Kliniken. Bei Spezial- oder Sonderimmobilien handelt es sich um Gebäude, welche ein bestimmte Nutzung vorweisen, wie zum Beispiel ein Bahnhofsgebäude oder ein Hotel. Und zu guter letzt die Wohnimmobilie welche ausschließlich oder überwiegend zu Wohnzwecken dient.

Eigenschaften von Immobilien

Immobilien weisen typische Eigenschaften auf, welche als folgende benannt werden:

Eine Immobilie ist standortgebunden, was bedeutet, dass die Lage der Immobilie Auswirkungen auf die Nutzung und den Wert hat. Dies bezeichnet man als Immobilität.

Eine Immobilie ist aufgrund spezifischen Lage ein einzigartiges Gut. Völlig identische Objekte existieren demnach nicht. Hierbei spricht man von Heterogenität.

Betrachte man den Zeitraum von dem ersten Gedanken an die Immobilie bis zu ihrer Fertigstellung, vergehen meist mehrere Jahre. Sie hat somit eine lange Entwicklungsdauer.

Da eine Immobilie meist mit einem hohen Kapitaleinsatz verbunden ist, bezeichnet eine Immobilie ein hohes Investitionsvolumen.

Beim Errichten oder Kauf einer Immobilie entstehen hohe Transaktionskosten bzw. Kaufnebenkosten, wie zum Beispiel Grunderwerbssteuer, Notarkosten und Grundbuchkosten.

Immobilien haben im Vergleich zu anderen Nutzungsgütern lange Nutzungsdauern. Man spricht hier auch von einer langen Lebensdauer.

Nicht zuletzt gibt es für Immobilien keine Ersatzprodukte. Man kann Wohnraum bzw. gewerblich genutzte Räume nicht durch andere Wirtschaftsgüter ersetzen. Dies beschreibt eine begrenzte Substituierbarkeit.