Informationen über das kostenlose Konto und die Konditionen der Gewinnbeteiligung und für Rückvergütungen (Stand: 15.06.2016)

Informationen über das kostenlose Konto

Kostenloses Konto: Ihr Konto bei CASHBOARD ist für Sie kostenlos. Für die Kontoeröffnung, Ein-/Auszahlungen, Sparaufträge, die Kontoführung und Kontoschließung entstehen Ihnen keine Kosten. Etwaige Kosten, die bei unserer kontoführenden Partnerbank ebase® oder den Anlagepartnern anfallen, übernimmt CASHBOARD.

Keine Transaktionskosten: Alle Transaktionen, welche über die Plattform CASHBOARD beauftragt werden, sind kostenfrei. Die beim Kauf von Fonds üblicherweise anfallenden Ausgabeaufschläge (Agio) entfallen. Bei CASHBOARD erhalten Sie alle Fonds aller Gesellschaften komplett ohne Ausgabeaufschlag.

Nur Börsengebühren ohne Aufschläge: Die einzige Ausnahme bilden der Kauf und Verkauf von börsengehandelten Produkten, z.B. ETFs. Die Transaktionskosten für ETFs können der Preisliste der Partnerbank ebase eingesehen werden und betragen durchschnittlich 0,41% pro Transaktion.

Garantiert günstigste Konditionen bei Innenkosten der Anbieter CASHBOARD verfügt über keine eigenen Finanzprodukte. Alle auf der Plattform vermittelten Anlagen werden von externen Anlagepartnern, wie Banken, Finanzdienstleistern oder Finanztechnologieunternehmen (FinTechs), herausgegeben.

Einzelne Finanzprodukte bestimmter Anbieter beinhalten indirekte Gebühren, beispielsweise Managementgebühren oder so genannte Innenprovisionen bei aktiv gemanagten Fonds. Diese Kosten werden vom Herausgeber bereits bei der Berechnung der Rendite abgezogen. Die bei CASHBOARD geführten aktiven Fonds beinhalten indirekte Kosten zwischen 0 bis maximal 1,6 %. Diese Kosten fallen nur im Fall der Auswahl des betreffenden Produktes durch den Kunden und nur in Höhe der Einzelanlage, nicht in Höhe des gesamten Portfolios an. CASHBOARD macht alle Kosten der Anbieter transparent und garantiert, dass diese für die Kunden maximal in gleicher Höhe weiter gegeben werden und nie höher ausfallen, als bei einem direkten Kauf beim Anbieter. Damit profitieren Kunden von CASHBOARD immer automatisch von den günstigsten Konditionen.

Wahlfreiheit durch Kunden bei Produkten und Produktkosten Alle Kunden von CASHBOARD können selbstständig im Zuge der Portfolioauswahl entscheiden, ob sie in Finanzprodukte mit indirekten Gebühren investieren wollen oder nicht. So besteht zum Beispiel im Fall von Fondsanlagen die Möglichkeit sich teilweise oder vollständig für aktiv gemanagte Fonds mit der entsprechenden Verwaltungsleistung und den dafür entstehenden Kosten oder passive, ohne Verwaltung, aber damit auch kostengünstigere ETF zu entscheiden.

Transparenter Ausweis der Gesamtkosten (TER) Mit CASHBOARD haben Kunden die Möglichkeit in für ihre individuellen Bedürfnisse aus verschiedenen Finanzprodukten von unterschiedlichen Anbietern zusammengestellte Portfolios zu investieren. Die möglichst breite Streuung (Diversifikation) verringert das Risiko und erhöht die Rendite. Damit unsere Kunden dennoch jederzeit volle Transparenz über die Kosten der Produkte und Anbieter haben arbeiten wir mit dem anerkannten Standard der Gesamtkosten (Total Expense Ratio – TeR). Die Gesamtkosten beinhalten alle Kosten eines Finanzproduktes jeglicher Art und unabhängig von ihrem Ursprung. Sie sind daher am Besten geeignet verschiedene Produkte unterschiedlicher Anbieter, sowie verschiedene Zusammensetzung derselben in Portfolios hinsichtlich der Kosten zu vergleichen.

Die Gesamtkosten der Portfolios von CASHBOARD betragen aktuell zwischen 0,00% und maximal 0.74%. Die Gesamtkosten sind abhängig von der jeweiligen Art und Zusammensetzung der Portfolios. Eine Aufstellung der Gesamtkosten für einzelne Portfolios finden Sie hier.

Informationen zur erfolgsabhängigen Gewinnbeteiligung Zusätzliche Depot-, Transaktions- oder Managementgebühren werden durch CASHBOARD nicht berechnet. Um die Kosten für CASHBOARD zu decken, wird lediglich eine faire Gewinnbeteiligung von jährlich 10 % auf Gewinne vor Steuern berechnet. Die Abrechnung erfolgt alle 12 Monate mittels des anerkannten High-Watermark-Verfahrens, wonach immer nur der letzte Höchststand für die Berechnung berücksichtigt wird. Im Falle einer von CASHBOARD garantierten Mindestrendite (zum Beispiel im Fall des Kapitalschutzkontos) wird die Gewinnbeteiligung nur auf Gewinne über der Mindestrendite berechnet.

Informationen zur Mindestrendite

Grundsätzliche Information zu Mindestrendite bzw. Zinsen: Bei der Mindestrendite (auch als Zinsen bezeichnet) handelt es sich um eine Bündelung von Zuflüssen die CASHBOARD von seinen Anlagepartnern erhält, und Ihnen in Form von Zinsen weiterreicht.

Berechnung der Zinsen: Die Zinsen werden jeweils für das zurückliegende Jahr berechnet. Der “Jahrestag” ist der Tag des erstmaligen Portfoliostarts. Basis für die Berechnung der Zinsen ist das in einem Portfolio investierte Kapital (ohne Beachtung von Rendite oder Verlusten) und wird täglich für die Berechnung herangezogen. Die Zinsen werden für einen Anlagebetrag von bis zu 10.000 € und bei Anlage in das Kapitalschutzkonto gezahlt. Auf darüber hinausgehende Beträge werden keine Zinsen gezahlt und die Anlage erzielt die Rendite der Finanzprodukte

Bedingungen für den Erhalt der Zinsen: Die Zinsen werden ab dem Zeitpunkt ausgezahlt, an dem ein Portfolio gestartet wird. Aufstockungen (nach dem initialen Portfoliostart) sind sofort nach der Aufstockung zinsberechtigt.

Zahlung der Zinsen: Sind alle Bedingungen für den Erhalt der Zinsen erfüllt, werden diese am Ende des Jahres (zum “Jahrestag” des Portfoliostarts) und in Abhängigkeit der erreichten Rendite ausgezahlt.

Verrechnung der Zinsen: Die ist Teil der Wertentwicklung / Performance Ihres Portfolios. D.h. unabhängig von der unterjährigen Entwicklung Ihres Portfolios erhalten Sie von CASHBOARD Zinsen. Nach 12 Monaten wird die Wertentwicklung Ihres Portfolios betrachtet. Hat sich Ihr Portfolio positiv entwickelt, werden die Zinsen mit der erreichten Performance verrechnet. Beispiel: Ihr Portfolio hat eine Wertentwicklung von 2 % und Ihnen wurden Zinsen i.H.v. 2 % ausgezahlt: Ihre Gesamtrendite beträgt somit ca. 4 % statt der 2 % Mindestverzinsung. Daher verrechnet CASHBOARD die gezahlten Zinsen mit der erreichten Rendite durch den Verkauf von Anteilen i.H.v. 2 %.

Informationen über die Gewinnbeteiligung

Erfolgsabhängige Gewinnbeteiligung: Für die laufende Bereitstellung der Plattform CASHBOARD zahlen Sie an CASHBOARD lediglich eine erfolgsabhängige Gewinnbeteiligung. Darüber hinaus fallen keine weiteren Kosten für Sie an.

Höhe der Gewinnbeteiligung: Die Gewinnbeteiligung wird in Höhe von 10 % inkl. USt. berechnet. Die Gewinnbeteiligung wird ausschließlich auf Nettohandelsgewinne (nach Abzug aller Gebühren und vor Abzug sonstiger Steuern) berechnet. Zudem sind die gezahlten Zinsen von der Gewinnbeteiligung befreit.

Berechnung der Gewinnbeteiligung: Die Berechnung der Gewinnbeteiligung erfolgt jeweils nach einem Jahr (zum “Jahrestag” des Portfoliostarts) bzw. anteilig bei vorzeitiger Auflösung des Kontos zum Auflösungszeitpunkt. Sollte sich im Berichtszeitraum eine negative Wertentwicklung ergeben, so muss diese erst ausgeglichen und ein neues Allzeithoch erreicht sein, bevor erneut eine Gewinnbeteiligung abgerechnet wird. Zudem wird auf jeden Gewinn nur einmal Gewinnbeteiligung berechnet (sog. High Watermark).

Die Gewinnbeteiligung wird von HPM in Rechnung gestellt. Rechnungen gelten als genehmigt, wenn Sie nicht innerhalb einer Frist von vier Wochen ab Rechnungsdatum schriftlich widersprochen haben. CASHBOARD ist berechtigt, Rechnungen in elektronischer Form zu übermitteln.

Informationen zu Rückvergütungen und Zuwendungen

Im Zusammenhang mit der Bereitstellung der Plattform erhält CASHBOARD teilweise direkte oder indirekte Zuwendungen von den in die Auftragsausführung involvierten Partnern. Diese ermöglichen es uns, Ihnen unsere qualitativ hochwertige Technologie kostenlos anzubieten. Nachfolgend finden Sie alle Informationen über Art und Höhe. Wir weisen darauf hin, dass wir über die HPM, die als Vermittler für die ebase® tätig ist, über die vorgenannte Gewinnbeteiligung hinaus für unsere Tätigkeit einen Teil der Vermittlungsprovisionen, welche von der ebase® bzw. den Anlagepartnern oder Produktemittenten (im Folgenden „Anlagepartner) an die HPM gezahlt werden, als Rückvergütung erhalten. Darüber hinaus gewähren Dritte CASHBOARD mitunter Vergütungen und Sachzuwendungen, beispielsweise in Form von Prämien für Anmeldungen oder Einladungen zu Fortbildungsveranstaltungen und zu kulturellen Anlässen. Die Höhe ist vom jeweiligen Partner abhängig. CASHBOARD ist berechtigt, alle vorgenannten Posten ganz oder teilweise an Dritte weiterzuleiten, insbesondere an Vermittler, Berater und/oder externe Vermögensverwalter. Die Höhe der Posten ist insbesondere von der Art der Anlagen und Produkte, vom jeweiligen Emittenten, von der Anlagehöhe und/oder der Anzahl abhängig und ergibt sich aus den jeweiligen Informationen der ebase® bzw. den Anlagepartnern. Sie dient der Verbesserung der Servicequalität und dem Ausbau der Infrastruktur. Auf die Herausgabe wird seitens des Kunden ausdrücklich verzichtet. Auf diese Weise erreichen wir unser Ziel, auch weiterhin eine effiziente und sichere Infrastruktur einschließlich eines kostenlosen Kontos sowie unserer weiterer Leistungen anbieten zu können.

Für den Handel berechnen die ebase® bzw. die Anlagepartner ggf. weitere Gebühren. Es gelten die AGB, Verträge und Konditionen zwischen dem Kontoinhaber und der ebase® bzw. den Anlagepartnern. Diese und weitere Informationen können bei CASHBOARD, der ebase® sowie den Anlagepartnern jederzeit direkt erfragt werden.

Weitere Informationen zum Rechnungsstellungsprozess und rechtliche Ergänzungen

Der Kunde erteilt CASHBOARD (im Folgenden auch „der Anbieter“) bis auf Widerruf die Genehmigung, von HPM auf Basis dieser Vereinbarung für Leistungen des Anbieters gemäß der AGB des Anbieters in Rechnung gestellte Beträge dem Anlagekonto des Kunden zu belasten. Der Kunde erteilt der ebase® die Genehmigung zur Geldübertragung von seinem Anlagekonto auf ein Konto des Anbieters bzw. der HPM. Die Genehmigung zur Geldübertragung kann jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen und beendet werden. In diesem Falle verpflichtet sich der Kunde, dem Anbieter die Daten zur gewünschten Abrechnung schriftlich bekanntzugeben und den Anbieter bei Änderungen dieser unverzüglich zu informieren. Sofern der Kunde dem Anbieter keine Genehmigung zur Geldübertragung von seinem Anlagekonto oder Einzugsermächtigung erteilt hat, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu zahlen.

Soweit der Kunde binnen 14 Tagen nach Rechnungsdatum keine Zahlungen leistet, so kommt er auch ohne Mahnung in Verzug. Der Anbieter ist im Falle des Verzugs berechtigt, den Zugang zu CASHBOARD bis zum vollständigen Ausgleich offener Rechnungsbeträge zu sperren. Der Anbieter ist im Falle des Verzuges ferner berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweils geltenden und von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Basiszinssatz vom Tage des Verzugs an zu berechnen. Ist der Kunde Unternehmer, so betragen die Verzugszinsen 8 Prozentpunkte über dem jeweils geltenden Basiszinssatz. Gegenüber einem Unternehmer behält sich der Anbieter zudem vor, einen höheren Verzugszinsschaden nachzuweisen und geltend zu machen.

Hinweis zur Umsatzsteuerpflicht der Gewinnbeteiligung: Die Rechtsauslegung der Umsatzsteuerpflicht folgt der gängigen Auslegungspraxis der Steuerverwaltungen und vermeidet somit das Risiko von Nachzahlungen für CASHBOARD und dessen Kunden. Sollte die bestehende Grundsatzentscheidung zur Umsatzsteuerbefreiung von Gewinnbeteiligungen der Bundesfinanzverwaltung auch in die gängige Rechtspraxis der einzelnen Finanzämter Eingang finden, wird CASHBOARD eventuell zu viel gezahlte Umsatzsteuer in der Höhe dem Kunden zurückerstatten, in welcher zuvor CASHBOARD zu viel gezahlte Umsatzsteuer effektiv zurück erhält und etwaige Ansprüche bei der Finanzverwaltung nicht verjährt sind.